TKG Hildesheim

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Jeder soll Tag und Nacht in seiner Zelle oder in deren Nähe bleiben und über die Gesetze des Herrn nachsinnen und im Gebete wachen. Das Schwert des Geistes aber, das Wort Gottes, wohne überströmend in eurem Munde und in eurem Herzen, und was immer ihr zu tun habt, geschehe im Wort des Herrn. Eine Kapelle soll inmitten der Zellen errichtet werden. Dort sollt ihr Tag für Tag morgens zusammenkommen, um der Feier der heiligen Messe beizuwohnen.

Aus der Regel zitiert nach einem Faltblatt der Karmelitinnen in Hannover (2008).

Sr. Priorin Victima OCD (in Verbindung mit Frithjof Oertel TKG)

Bei den Karmelitinnen in Hannover

- Eine Begegnungszeit -

Als die polnischen Karmelitinnen aus Reikjavik / Island am 29./30.09.1998 in das ehemalige Klarissenkloster in Hannover (Milanstr. 1, 30627 Hannover, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) einzogen, hatten sie bereits viele Schwierigkeiten überwunden – u. a. mit den eigenen (deutschen) Ordensgeschwistern.

Sie wurden dann aber letztlich doch ganz freudig nicht nur von Propst Funke am Flughafen in Hamburg, sondern auch von Bischof Dr. Josef Homeyer und einer Delegation der TKG bei einem Begrüßungsgottesdienst im Hildesheimer Dom empfangen. Nach anschließenden längeren Stadtrundfahrten in Hildesheim und in Hannover wurden sie gegen morgen in ihr neues Zuhause geleitet.

Wir als TKG fühlten uns durch diese neue Nachbarschaft in unserer Berufung gestärkt und vertrauten von Anfang an darauf, dass wir dadurch auch als Laienkarmeliten an Attraktivität gewinnen könnten. Tatsächlich haben die tägliche Messe in der Kapelle des Karmelitinnenklosters und das Kloster an sich dazu beigetragen, dass weitere Interessenten zu uns gefunden haben.

Dabei ist besonders der Vorbeizug des Reliquienschreins der Thérèse von Lisieux auf dem Weg von Berlin über Hannover nach Osnabrück zum dortigen Katholikentag im Jahre 2008 erwähnenswert. Am 21. Mai 2008 fand auf dem Gelände des Klosters, praktisch im dortigen Garten, bei strahlendem Sonnenschein ein Feldgottesdienst mit Propst Funke in Konzelebration mit sechs anderen Priestern statt, den die Schwestern und die TKG Hildesheim mit gestalteten und den über 300 Gläubige aus Hannover und Umgebung besuchten. Spätere Anfragen von Interessenten gingen aus diesem besonderen Ereignis hervor.

Von Anfang an – inzwischen bereits seit mehr als zehn Jahren – haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, als TKG das Kloster zu besuchen und – trotz der vorhandenen Sprachschwierigkeiten, die noch nicht voll abgebaut sind – mit den Schwestern in Kontakt zu treten. Gleiches gilt für die Schwestern in der Rolle als Gastgeberinnen. Waren diese Besuche anfänglich mehr Zeichen der Wertschätzung, die dem höflichen Austausch dienten, in eine Agape mündeten und mit einem  wechselseitigen Austausch von Geschenken endeten, so sind daraus inzwischen beachtliche Begegnungszeiten geworden, die immer wieder auch wechselseitig Impulse für die Meditations- und Gebetszeiten setzten. Sie wurden schließlich auch durch Stichwortprotokolle festgehalten und in den seit 2006 versendeten „Lichtblicken“ berücksichtigt, mit denen wir seitdem den Kontakt zu unseren Kranken bzw. abwesenden Mitgliedern vertiefen.

Nach Absprache mit der Sr. Priorin wählten wir dazu in der Regel einen Samstagvormittag – entweder im Oktober oder in letzter Zeit rund um die Feiertage des Karmel im Juli.

Auch hier hat sich ein bestimmtes Ablaufschema entwickelt, das sich bewährt hat und auf das wir sehr gern zurückgreifen:

Wir bemühen uns – auch die Auswärtigen – um 8.00 Uhr zum (regulären) Gottesdienst dabei zu sein, den entweder Propst Funke oder ein anderer Geistlicher mit den Gläubigen, den Schwestern und der TKG feiert. Anschließend: Stille in der Kapelle.

Ab ca. 9. 30 Uhr versammeln wir uns alle im Begegnungszimmer des Klosters; es folgen die Begrüßung und erste Kontakte bei einer Tasse Kaffee und Kuchen.

Ab ca. 10.00 Uhr vermittelt uns Sr. Victima einen biblischen Impuls (Thema freigestellt).

Ca. um 12.00 Uhr folgt die Agape, schlicht, evtl. eine Suppe oder erneut: Kaffee und Kuchen. Nach der Agape folgt eine Kollekte für die Schwestern.

Die Abreise ist für ca. 12.30 Uhr vorgesehen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Sr. Victima uns immer in zentrale Verhaltensbereiche des Karmel oder des Ordenslebens bzw. Christenlebens überhaupt einführt und insofern unser Nachdenken anregt. Themen waren u. a. „Einsamkeit“, „Fundamente des Gebetes“, „Rosenkranz“. Als markante Beispiele mögen folgende zwei Ausführungen dienen:

1. „Der alte und der neue Mensch“ vom 13. 10. 2007

Im Hinblick auf die anstehenden besonderen Tage, z. B. das Theresienfest am 15. Oktober, Allerheiligen und Allerseelen und die kommenden Adventstage, die alle in diesem Zusammenhang reflektiert werden könnten, geht Sr. Victima zurück auf die Aussage Elischas in 2 Kön 3, 14: „So wahr der Herr der Heere lebt, in dessen Dienst ich stehe…“.

Sie verweist auf Adam, der sich mit Eva nach dem Sündenfall versteckt vor Gott. Sie erkennen, dass sie nackt sind, bedecken sich mit Feigenblättern und verstecken sich im Garten. Und Gott ruft Adam: „Wo bist du?“ (Gen 3, 9).

Jeden Tag werden wir gefragt. Wo stehe ich, bei Adam oder bei Elischa? Sind wir mit Christus, der von sich gesagt hat, dass er immer bei seinem Vater ist, zu neuen Menschen geworden – oder wollen wir mit Adam im „Busch“ bleiben und dabei doch irgendwie auf Gott warten? Warten wir wirklich auf Gott oder nur auf feierliche Tage?

Der alte Mensch „Adam“ und der neue Mensch „Christus“ sind immer in uns, bis zu unserem Lebensende.

Es ist schwer, nach einer seelischen Verletzung durch einen anderen Menschen sich zu überwinden und wieder mit ihm zu sprechen, ja die Verletzung aufzulösen, sich davon zu befreien und nach Gottes Wort zu handeln.

Sr. Victima OCD geht auf ein Beispiel ein, über das die kleine Thérèse berichtet, ihr Schlüsselerlebnis: Der Vater hatte Geschenke für Weihnachten eingepackt, war davon müde und äußerte laut seufzend, dass ja zum Glück bald alles vorbei sei. Das kleine Mädchen hörte ihn, war zunächst zutiefst beleidigt und rannte die Treppe hoch davon; vom Hl. Geist geführt konnte es sich jedoch überwinden, die Treppe herunterkommen und ihm freudig entgegengehen. Hier leuchtet ihr „kleiner“ Weg blitzartig auf: Wir müssen uns frei machen von unserer Selbstsucht, das alte „Ich“ muss sterben. In mir ist immer auch schon das neue Leben, der neue Mensch.

Gibt es solche Erfahrungen auch bei uns? Wie wirkt sich das neue Leben in uns aus? Der Kreis diskutiert lebhaft an den Erfahrungen der einzelnen entlang.

- Hilfreich sind Atemübungen. Nicht sofort (beleidigt) reagieren, sondern erst einmal durchatmen. Einatmen, Ausatmen - Pause. Zulassen, Loslassen - Pause. Reflektiert antworten.

- Es ist wichtig, jede Reaktion des anderen zunächst auf dessen Hintergrund zu sehen, ihn zu verstehen und so die dort evtl. vorhandene Wunde mit Liebe zuzudecken bzw. zu heilen.

- Das Bild von den Jünglingen im Feuerofen beschäftigt uns einige Zeit: Sie stehen wirklich im Feuer. Sie verbrennen nicht und preisen die unendlich große und erhabene Schöpfung. So können auch wir in allen Drangsalen reagieren.

- Wir können die kommenden Tage, an denen wir der Verstorbenen gedenken, auch auf unseren eigenen Tod hin denken: Memento Mori (aus dem mittelalterlichen Mönchsleben).

- D. berichtet über die letzten Tage von W. (einer langjährigen Freundin der TKG Hildesheim – nach alter Prägung), die gerade gestorben ist: wie sie sich gequält hat, wie das Pflegepersonal hilflos dabei stand - mehr als umarmende Teilnahme war nicht möglich -, und wie sie nicht loslassen konnte.

- Wie erfahre ich das neue Leben nach Gottes Wort im Hinblick auf meinen eigenen Tod?

- Alles Leben ist Kampf. Mein Tod ist nur die Spitze meines Vertrauens in Gott. Im Leben gibt es ein Entweder - oder, nicht im Tod. In der Minute meines Todes wird alles in Gottes Hände gelegt: In Angst oder in großer Hoffnung alles wieder Gott vorzulegen, hat zwar eine große Bedeutung für die Stunden des Ablebens. Aber letztlich ist alles bereits „aufgehoben“. Wie immer ich diesen Moment erlebe, ich werde in die große Barmherzigkeit Gottes hinein gebettet.

- Wichtig bleibt dennoch, wie die nächsten Angehörigen diesen Hinübergang in den Tod begleiten. Der Schwerkranke wird seinen Zustand als einen Akt der Bewährung empfinden. Im Angesicht des Todes, wenn die Würfel eigentlich schon gefallen sind, wird die Frage „Warum?“ überflüssig. So ist es. Im Tode wird jedem begleitenden Menschen ein Spiegel vorgehalten. Der Mensch ist sterblich. Diese realistische Sicht des Menschen lädt  dazu ein, sich selbst und seine Wünsche zurückzustellen, täglich die Bereitschaft zu trainieren zum „kleinen“ Tod, zum Absterben der Egoismen.

- Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt! Wie können wir zeigen, dass das Licht, das Wort Gottes, durch uns hindurch scheint? Und auch wenn uns vieles misslingt, wie können wir über alles hinaus, über alle Krisen hinweg nach Gottes Wort leben? Wie können wir das Feuer der Liebe auch bei unseren Mitmenschen entzünden?

- Die Aufzeichnungen der Theresa von Kalkutta: „Komm, sei mein Licht!“ machen deutlich, wie auch für heilig gehaltene Menschen über Jahrzehnte mit ihren Anfechtungen zu kämpfen haben. Wie können wir Licht sein?

- Ein Hinweis auf Herman Cohen zeigt auf, wie Menschen von Gott so ergriffen werden können, dass ihr ganzes Leben einen anderen Verlauf nimmt. Die Seligsprechung dieses musikalischen Genies und frühen Wunderkindes am Piano, der später konvertierte, Priester und Karmelit wurde, den Karmel in England wieder begründete und eine besondere Verehrung der Eucharistie praktizierte, steht an.

- Vielleicht kann die „Tour de Thérèse“ die Herzen der Menschen auch in Norddeutschland erreichen und für ihren „Kleinen“ Weg begeistern. (Tatsächlich waren entsprechende Zeichen später erkennbar.)

 

2. Ein anderes Beispiel: „Wozu sind wir berufen?“ vom 19.07.2008

- Wir beginnen mit den Ausführungen des Apostels Paulus im ersten Korintherbrief (1, 26-31): Wir sollen nicht auf unseren gewöhnlichen Alltag blicken und von dort her die (angeblich) großen Personen dieser Welt bestaunen (z. B. Fußballidole, Filmgrößen, weltbekannte Politiker). Nein, das ist eine falsche Perspektive: Uns alle – die Schwachen, die Niedriggeborenen, die Verachteten, die die Nichts sind -, hat Gott berufen (im Griechischen meint das Wort auch einfach „rufen“, „einladen“ bzw. „benennen“), um deutlich zu machen, dass diese ganze „Größe“ nichtig ist. Denn wir sind als Christen durch die Taufe „in Eins mit dem Messias Jesus“, der für uns „von Gott her Weisheit wurde, Gerechtigkeit und Heiligung und Loskauf“ (Übersetzung: Fridolin Stier). Wir können uns im Herrn rühmen – und das ist weit mehr als alle weltliche Größe. Jeder ist auserwählt. Wie sieht diese Erwählung aus?

 - Gehen wir auf Genesis 1, 26 – 27 zurück, so können wir festhalten: Gott ist (der Schöpfer), er ruft den Menschen ins Dasein (als sein Abbild), als Mann und Frau mit je besonderen Aufgaben ruft er uns. (Seid fruchtbar, d. h. nicht Erfolg bzw. „success“, und vermehrt euch und macht euch die Erde…. In unserer jeweiligen Berufung haben wir Gottes Segen und sind fruchtbar - egal wie weit dabei unsere Kräfte reichen).

 - In Genesis 2, 21 – 25 erfahren wir mehr von dieser Berufung: Der Mensch soll nicht allein bleiben; es ist gut, ihm eine „Hilfe“ zu geben. Diese „Hilfe“ nennt der Mensch, nachdem er alles benannt hat und sie entstanden ist, „Frau“ – entsprechend ist er „Mann“. Die Berufung der Frau ist es, Frau zu sein, d. h. eine „Hilfe“ zu sein, wie Maria es versteht: Ich bin „Gottes Magd“. Damit wird sie nicht niedriger eingestuft. Ihre Aufgabe, so könnten wir versuchsweise sagen, ist es, dem Mann „die Liebe zu lehren“, diese aus ihm heraus zu locken, ihn in seinen schöpferischen Kräften zur Entfaltung zu bringen, damit er seiner Berufung gemäß zum „männlichen“ Abbild Gottes heranreifen kann. Seine Berufung ist es, Mann zu sein, d. h. versuchsweise formuliert, etwas zu schaffen, herzustellen, mit der Schöpfung – diese weiter gestaltend – umzugehen und die ihm Anvertrauten zu beschützen. Seine Liebe muss im Zusammenspiel mit der Frau und durch diese zur Entfaltung kommen. So reift sie zum „weiblichen“ Abbild Gottes heran. Natürlich ist der Mensch als solcher - welche „männlichen“ und „weiblichen“ Anteile auch immer vorliegen - bzw. im ergänzenden Wechselspiel „Abbild Gottes“. Im Gebet sehen wir klarer, was unsere Berufung ist, als wenn wir auf das schauen, was viele machen. Die Wahrheit über uns wird von unserem Innersten bestimmt. Das beste Geschenk für uns ist es, wenn wir in unserer Berufung „Abbild Gottes“ zu sein, als Mann oder als Frau, in welchem Stand auch immer, mit welchem Beruf auch immer, in welchen sozialen Zusammenhängen auch immer lebend die Wahrheit über uns und die anderen erfahren. Der Hl. Geist führt uns dabei!

 - In Genesis 3, 16 – 17 wird das, was „Gottes Abbild“ für die Frau bzw. für den Mann bedeutet, noch einmal besonders akzentuiert: Sie wird unter Schmerzen gebären, er unter Mühsal sein Brot erwerben. Diese „Mühsal“ des Lebens wird als „Buße“ für den „Sündenfall“ aufgefasst. Dabei umfasst die Grundaussage viel mehr: nämlich unseren Anteil am Kreuz. Es gibt wenige glückliche und viele schmerzliche Zeiten. Sie gehören zum Leben hier auf Erden; wir können sie nicht wegdiskutieren, sondern müssen sie eher meditierend verarbeiten. Alles, was das Leben ausmacht, gehört zu unserer Berufung, Abbild Gottes zu sein. Auf dieser Berufung liegt Gottes Segen. Das Leben ist immer „fruchtbar“ (auch wenn wir es nicht wissen und nicht fassen können).

 - Wenn wir nun „Gottes Heilsplan“, wie im Epheserbrief (1, 3 – 14) von Paulus „in nuce“ dargelegt, betrachten, so spricht jedes Wort von unserer Berufung. Wir sind „vor Erschaffung der Welt“ auserwählt, Abbild Gottes zu sein, d. h. heilig zu leben vor Gott, seine Söhne (und Töchter) zu werden in Christus Jesus. Die Berufung ist erneuert im Hl. Geist und uns wird alles gegeben, damit wir mit Jesus in eine lebendige Beziehung kommen, immer dem lebendigen Gott entgegen leben.

Wir wollen immer alles nach unserer Fasson haben: hier auf Erden, dort im Himmel. Aber in Wahrheit führt alles, was wir erleben (z. B. auch ein Unfall, bei dem wir eine Hand verlieren, die Fehlgeburt eines Kindes, Blindheit…), durch Gott zum Heil. Wir dürfen uns nur nicht an die Stelle von Gott setzen, sondern müssen das Gespür dafür entwickeln, dass wir alle bereits in Gott leben.

 - Dazu erzählt uns Sr. Victimaeine andere Version der Geschichte „Vom verlorenen Sohn“. Dieser nimmt sein Erbteil, geht weg, erlebt eine große Pleite, kehrt reumütig zurück und wird barmherzig aufgenommen. Dann ein zweites Mal, dann ein drittes Mal – und öfter. Schließlich wird es dem Sohn zu bunt; er fragt seinen Vater: „Warum machst du das?“ Der Vater: „Ich will, dass du merkst, dass ich der einzige Schatz bin!“

 - In der Geschichte der Heilung des Aramäers Naaman (1 Kö 5, 1 – 17) wird erzählt, wie dieser vom Aussatz durch siebenmaliges Untertauchen im Jordan geheilt wird. Ein Mädchen aus Israel, eine Sklavin, aber hier wie Maria als „Gottes Mutter“ wirkend und ihre Berufung lebend, hatte ihm den Besuch des Propheten „Elischa“ empfohlen, der hier für Gott steht. Naaman wird geheilt. Er möchte sich bedanken, aber Elischa lehnt alle Gaben ab. So erkennt Naaman, dass er Gott alles verdankt und bekehrt sich zu dem Gott Israels. Wichtiger als die Heilung selbst ist, dass er Gott gefunden hat. Unsere Berufung ist es, Gott zu finden und heilig vor ihm zu leben.

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