TKG Hildesheim

Begegnungstage
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Begegnungstage im Jahr 2012/13

 

Terminplan 2012/3 – Ende Triennium:
Schwerpunkt: Regeltermin: „Gründungen“, Familienkreise: in der Verantwortung des Einladenden, ggfls. auch „Gründungen“.

 

1. Regeltermin im Paulusheim am 13.01.2012: 17 h  mit Pfr. Algermissen.
(Weiterbildung 16.-20./21.01.2012, Werkwoche (Psalmen?), ASA in Birkenwerder).
 

2. Familienkreis bei H. Herr, 27.01.2012, 16 – 18h, evtl. GD.

3. Regeltermin im Paulusheim am 10.02.2012: 17 h mit Propst em. Funke.

4. Familienkreis bei H. Grammann, 24.02.2012, 16-18 h. evtl. GD

5. Regeltermin im Paulusheim am 09.03.2012, ab 17 h mit Pfr. Algermissen,
vorher: 9. Ratssitzung (Vorb. Einkehrtag).

6. Familienkreis bei F. Oertel, 23.03.2012, 16-18 h. GD.

7. Regeltermin im Paulusheim am 13.04.2012, ab 17 h mit Pastor Selke.

8. Familienkreis bei Eva Richers am 27.04.2012, 15.30 – 17.30 h, GD.

9. Regeltermin am 04.05.2012, ab 17 h mit P. Ulrich
ZP von Stella Hickethier (?)
Versprechenserneuerung und Fortsetzung als Einkehrtag – mit Gästen - am 05.05.2012 9 – 17 h im Priesterseminar
mit dem Schwerpunkt „Gründungen“, GD als VAM (zugesagt).
ACHTUNG:TERMINÄNDERUNG!!!


10. Familienkreis bei M. Vits-Herrmann am 11.05.2012, 16 – 18 h.

(TKG – Seminar 29.05.-02.06.2012 in Birkenwerder, Schwerpunkt : „Weg“, Kernaussagen.)
(Exerzitienkurs 02.06.-06.06.2012 Exerzitienkurs in Birkenwerder „In der Gebetsschule Jesu“ mit F. Oertel).


11. Familienkreis bei E. Meier (angefragt)
– Austausch zu „Weg“ – Sondertermin, am 15.06.2012, 16–18 h.


12. Regeltermin im Paulusheim am 29.06.2012: 17 h  mit  Pfr. Algermissen.

13. Begegnungszeit im Kloster Finkenwerder in Hamburg mit der dortigen TKG, 15.07.2012, 10 – 18 h
(bes. Einladung folgt).

ACHTUNG: TERMINERGÄNZUNG.

(Der Termin mit den Karmelitinnen in Hannover am 14.07.2012 entfällt!)


14. Familienkreis bei Brigitte Kaemmerer am 27.07.2012, 16-18 h, GD. Pause

15. Regeltermin im Paulusheim am 14.09.2012: 17 h zum „Fest Kreuzerhöhung“ mit Propst em. Funke.

16. Familienkreis bei Maria Wedemeyer am 28.09.2012, 16 – 18 h, GD.

17. Regeltermin im Paulusheim am 12.10.2012: 17 h mit Pfarrer Algermissen, vorher 10. Ratssitzung ab 15 h, Vorbereitung Einkehrtag.

18. Familienkreis bei Frithjof Oertel am 26.10.2012, 14 – 16 h. GD.

19. Regeltermin im Paulusheim am 02.11.2012: 17 h mit Pfr. Algermissen.

20. Familienkreis bei H. Herr am 30.11.2012, 16 – 18 h. GD.

21. Familienkreis bei Doris Küsters am 07.12.2012, 16-18 h. GD (getauscht).

22. Regeltermin im Paulusheim am 14.12.2012: ab 17 h  mit P. Ulrich
ZE von G. Schmid, EP von Mechthild Vits-Herrmann;
Fortsetzung als Einkehrtag am 15.12.2012 9 – 17 h mit dem Schwerpunkt „Wohnungen“, GD als VAM.


0ffenes Angebot:
Ikonenmalerei in Neustadt.
Meditationskreis.
Internationale Wallfahrt nach Auschwitz (6.08. – 11.08.2012) zum 70. Jahrestag des Todes von E. Stein mit der E. Stein – Gesellschaft Dtl. e. V. (Info: Hildegard Th. Schmitz (T. 06569 – 960216).


Fortsetzung: Termine 2013 (bis zu den Wahlen):

Regeltermin: „Wohnungen“, Fkr: Hintergrundtexte

1. Regeltermin im Paulusheim am 11.01.2013: 17 h mit Pfr. Algermissen.
(14.-18./19.01.2013 Fortbildung und ASA in Birkenwerder.)

2. Familienkreis bei H. Grammann am 25.01.2013, 16 – 18 h.

3. Regeltermin im Paulusheim am 08.02.2013: 17 h mit Propst em. Funke (Vorb. Wahl).

4. Familienkreis bei Stella Hickethier am 22.02.2013, 16 – 18 h.

5. Regeltermin im Paulusheim am 08.03.2013: 17 h mit Pfr. Algermissen. Wahl.

6. Familienkreis bei F. Oertel am 22.03.2013 (Ratstermin, neue Phase).


 
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In Freundschaft mit Christus leben –
Teresa von Avila und der Auferstandene

(Grotte im Klostergelände Birkenwerder)

grotte_birkenwerder

„Kommt und seht!“ (Joh. 1, 39) – so schlicht und einfach ruft Jesus seine ersten Jünger zu sich. Johannes der Täufer hatte sie auf ihn, das „Lamm Gottes“ aufmerksam gemacht. Sie folgten ihm bereits, wagten sich aber nicht näher heran. Sie hatten gefunden, was sie suchten, den angekündigten Messias des Gottes Israels. Sie waren am Ziel. Ihr Leben konnte heil werden, sie konnten selbst schauen und erfahren, wo er wohnte, wie er betete und seinem Abba – Gott entgegen lebte. Sie blieben bei ihm und konnten so immer tiefer hineingezogen werden in den Aufbau des Reiches Gottes. Schließlich waren sie erfüllt von der je besonderen Aufgabe, für die sie Jesus berufen hatte. In IHM öffnete sich der Himmel über und in ihrem Leben und zog sie ganz in ihn hinein – und dennoch blieben sie Menschen mit ihren Stärken und Schwächen wie du und ich. So wie Johannes Berufung und Zeugnis der ersten Jünger erzählt, schlicht und doch mit dahinter liegender tieferer Bedeutung, so werden auch heute Christen „in die Nachfolge“ durchaus real berufen – wenn auch nicht in direkter körperlicher Präsenz des Jesus von Nazareth.

Wenn ich nach Birkenwerder komme, um im Exerzitienhaus einen Kurs zu besuchen oder an einer Konferenz teilzunehmen, fühle ich mich jedes Mal von den oben abgelichteten zwei schlichten, symbolhaften Figuren angesprochen, die gleich hinter der schmiedeeisernen Pforte rechts neben der Kapelle im vorderen Teil des Klostergartens sichtbar werden.

Es ist wie eine Begrüßung ohne Worte, ein unhörbares „Hallo“ – ein Empfangenwerden der behutsamen Art. Und ich werde still, weiß dass ich hier der sein darf, der ich eigentlich bin, der mit seinem innersten Inneren in Verbindung steht.

Obwohl ich aus freien Stücken hierher gekommen bin, erlebe ich dieses Ankommen als ein „Herausgerufenwerden aus dem Alltag“, aus den Sorgen und Nöten einer – für jeden von uns irgendwie – „vertrackten“ Existenz, aus einem meistens Zuviel an privaten und beruflichen Pflichten.

Ich betrete „heiligen Boden“ (Ex. 3, 1-5), nicht nur äußerlich etwa, das Gelände des Klosters, sondern gerade und vor allem innerlich, in meiner Seele: Wie sieht es darin aus? Was möchtest du, Herr, Bruder und Freund, der du darin wohnst, mir hier und heute und in diesen Tagen zu hören und zu verstehen geben, gerade auch in meinen ärgsten Bedrängnissen?

Die beiden symbolhaften holzschnittartigen Figuren, die vor mir stehen, sind Teresa von Avila und Jesus. Sie steht links, im Habit der Karmeliten/innen, angedeutet in Braun und Weiß, etwas kleiner, bereit zum Handkontakt, wie um sich führen zu lassen. Er steht rechts daneben, etwas größer, in einem dunklen Grün, der Farbe des Lebens, und reicht ihr die Hand, wie um sie behutsam zu geleiten, ihren Lebensweg zu begleiten – in aller Freiheit versteht sich. Das Besondere dieser Begegnung wird durch den weißen Hintergrund der Aushöhlung unterstrichen. Nichts soll von dieser vertrauten „Zweisamkeit“ ablenken, die fast schon an ein Brautpaar erinnert.

 

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